Ich habe den Verdacht, dass man in Salzburg mit dem Wort „Milch“ mehr über jemanden erfährt als mit seiner Postleitzahl. Sagt jemand „Müüch“, nickt der eine anerkennend. Sagt jemand „Miich“, hebt der andere die Augenbraue. Und bei „Milli“ beginnt spätestens am Nebentisch die sprachwissenschaftliche Feldforschung. Dabei gibt es den einen salzburgerischen Dialekt gar nicht. Sprache verändert sich oft schneller als die Landschaft. Zwischen Flachgau und Lungau liegen nicht nur Kilometer, sondern manchmal auch Welten. Und trotzdem versteht man sich – notfalls mit Händen und Füßen.
Dieser sprachlichen Vielfalt widmen sich Peter Mauser und Konstantin Niehaus in ihrem Buch „How to speak Salzburgerisch“. Sie zeigen, warum Dialekt mehr ist als Folklore und weshalb er sich verändern darf. Sprachen sterben schließlich nicht daran, dass sie sich wandeln, sondern daran, dass sie niemand mehr verwendet. Deswegen, liabe Leit: Vü Spaß mit dem Magazin und an schen November!
In unserer November-Ausgabe erwarten Sie außerdem viele weitere spannende Themen:
Aus einer Idee wurde ein Hype – Pongauerin Stephanie Rettenegger bringt mit ihrer neugegründeten Plattform BEFRIEND Menschen in lockerer Atmosphäre zusammen und zeigt, wie aus Fremden Freunde werden können.

Seit 2018 verkörpert Elisabeth Eder-Marböck den Engel beim Salzburger Adventsingen und berührt mit ihrer Stimme Jahr für Jahr tausende Besucher:innen. Im Interview spricht sie über ihre besondere Rolle, die Magie der Aufführungen und darüber, was es bedeutet, den Advent musikalisch mitzugestalten.

Unter dem Titel „Die Speisekarte, bitte“ servierte die Foodbloggerin Alexandra Embacher ihre Masterarbeit an der Universität Salzburg – mit historischen Rezepten und ganz besonderen Zutaten aus vergangenen Zeiten.

Ein weiteres Highlight ist das Buch „How to speak Salzburgerisch“, in dem Peter Mauser und Konstantin Niehaus auf pointierte und kurzweilige Weise die Vielfalt der Salzburger Dialekte erkunden.

Außerdem widmen wir uns dem Thema Hautgesundheit: Wenn die Haut plötzlich macht, was sie will, stecken häufig Hormone dahinter. Wir zeigen, wie Zyklus, Schwangerschaft und Menopause das Hautbild beeinflussen und was unserer Haut in diesen Lebensphasen besonders guttut.

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