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Magie für dein Zuhause: So schaffst du ein Interieur voller Charme
Ein Raum, der nach warmem Tee duftet, in sanftes, goldenes Licht getaucht ist und mit weichen Kissen zum Versinken einlädt: Der orientalische Wohnstil wirkt wie eine kurze Auszeit vom Alltag.
Bild: mrsiraphol / clipdealer.de (Kissen auf Sofa im marokkanischen Stil)
Warum uns der orientalische Stil so fasziniert
Ein Raum, der nach warmem Tee duftet, in sanftes, goldenes Licht getaucht ist und mit weichen Kissen zum Versinken einlädt: Der orientalische Wohnstil wirkt wie eine kurze Auszeit vom Alltag. Gerade wenn es draußen grau und kühl ist, sehnen sich viele nach mehr Wärme, Farbe und Geborgenheit zu Hause. Genau hier setzt die märchenhafte Welt aus Tausendundeiner Nacht an, die immer häufiger in Wohnmagazinen, Interior-Reels und Pinterest-Boards auftaucht.
Während skandinavische Zurückhaltung lange dominierte, gewinnt ein Stil an Popularität, der Emotionen weckt. Strahlende Mosaikmuster, filigrane Lampen, Berberteppiche und handgefertigte Details bringen Imperfektion ins Spiel und machen Räume lebendig. Plattformen wie Merel in Wonderland greifen diese Sehnsucht nach Sinnlichkeit, Gemütlichkeit und individueller Gestaltung auf und zeigen, wie vielseitig orientalische Wohnakzente wirken können.
Typische Elemente des orientalischen Wohnstils
Der orientalische Look ist kein starres Regelwerk, sondern eher eine Einladung zum Kombinieren. Einige wiederkehrende Elemente helfen dir jedoch, den Stil zu erkennen und gezielt einzusetzen. Wichtig ist: Du musst deine Wohnung nicht komplett umkrempeln. Schon einzelne Details können einen erstaunlichen Effekt haben.
Farbwelten: Warm, intensiv und erdverbunden
Orientalische Interiors spielen mit warmen, gesättigten Farben. Terrakotta, Currygelb, Safran, Rostrot und Beerentöne erinnern an Gewürzbasare. Tiefes Petrol, Smaragdgrün und Königsblau bringen dazu eine kühle Eleganz. Wer es zurückhaltender mag, setzt auf neutrale Basisfarben wie Sand, Creme und warmes Grau und ergänzt sie mit wenigen kräftigen Akzenten. So entsteht ein Stil, der sich auch in kleinere Stadtwohnungen integrieren lässt, ohne überladen zu wirken.
Textilien: Layering mit Kissen, Poufs und Teppichen
Im orientalischen Wohnstil spielt der Boden fast die Hauptrolle. Übliche Bilder sind dicht übereinandergelegte Teppiche, große Bodenkissen oder Poufs als Sitzgelegenheit. Ob Kelim, marokkanischer Hochflorteppich oder gewebte Läufer, Texturen dürfen sichtbar und spürbar sein. Ein Sofa wirkt sofort gemütlicher, wenn du es mit unterschiedlich großen Kissen in kräftigen Farben, Stickereien oder Patchwork belegst. Besonders charmant sind Kombinationen aus Samt, Baumwolle und groben Webstrukturen, die den Raum tief und sinnlich wirken lassen.
Orientalische Lampen: Licht als Stimmungsmacher
Licht ist eines der kraftvollsten Gestaltungsmittel im orientalischen Stil. Filigran durchbrochene Metalllampen werfen Schattenmuster an Wände und Decken, Mosaiklampen mit buntem Glas tauchen den Raum in warmes, vielfarbiges Licht. Statt einer einzelnen Deckenleuchte sorgen mehrere kleinere Lichtquellen für eine intime, fast magische Atmosphäre. Wer sensibel auf grelles Licht reagiert, wird diesen Stil lieben, da häufig mit warmen Lichtfarben und abgedämpften Quellen gearbeitet wird.
So integrierst du orientalische Akzente in deinen Alltag
Viele verbinden orientalisches Wohnen mit opulenten Riads in Marrakesch oder luxuriösen Resorts, vergessen dabei aber, dass sich der Look gut in den Alltag übersetzen lässt. Es braucht kein riesiges Loft, um diesen Stil zu leben, sondern eher ein paar durchdachte Entscheidungen und Mut zu Mustern.
Mini-Makeover: Ein Bereich statt der ganzen Wohnung
Statt sofort die ganze Wohnung neu zu planen, ist es oft leichter, mit einer „Oriental Corner“ zu starten. Eine Zimmerecke mit Teppich, Bodenkissen, einem niedrigen Tisch und einer besonderen Lampe kann zu deinem neuen Lieblingsplatz werden, an dem du liest, Tee trinkst oder dich mit Freunden unterhältst. Mit der Zeit können sich von dort aus weitere Elemente in die Wohnung hinein entwickeln, ohne dass es überfrachtet wirkt.
Mix & Match: Orientalisch trifft Minimalismus
Wer bisher sehr reduziert eingerichtet ist, muss nicht alles aufgeben, was er liebt. Der Trend geht ohnehin zum „Soft Maximalism“, bei dem ruhige Basics mit charakterstarken Einzelstücken kombiniert werden. Ein schlichter, heller Raum gewinnt enorm, wenn ein markanter marokkanischer Teppich, eine auffällige Hängeleuchte oder ein kunstvoll bestickter Pouf hinzukommt. Wichtig ist, dass einige Flächen bewusst frei bleiben, damit die besonderen Stücke atmen können und ihre Wirkung entfalten.
Rituale schaffen: Wohnen als Erlebnis
Orientalischer Stil ist mehr als ein Look, er lädt zu Ritualen ein. Eine Teestunde am Nachmittag mit Minztee, eine kleine Lesestunde auf dem Bodenlager oder ein entspanntes Sonntagsfrühstück auf einem niedrigen Tisch geben deinem Zuhause eine neue Bedeutung. Wenn Wohnen sich wie ein wiederkehrendes, liebevolles Ritual anfühlt, verliert der Alltag ein Stück seiner Hektik und Räume fühlen sich automatisch wertiger an.
Zimmer für Zimmer: Inspiration für dein Zuhause
Je nach Raum lassen sich orientalische Akzente unterschiedlich stark einsetzen. Praktisch ist, dass viele Elemente multifunktional sind. Ein Teppich wandert schnell von Wohnzimmer zu Schlafzimmer und ein Pouf eignet sich abends als Fußablage und am Wochenende als zusätzlicher Sitzplatz.
Wohnzimmer: Bühne für Licht und Textilien
Im Wohnzimmer lohnt es sich, mit einer auffälligen Lichtquelle zu beginnen. Eine Deckenlampe mit filigranen Durchbrüchen oder eine große Mosaik-Hängeleuchte über dem Couchtisch verändert die Atmosphäre schlagartig. Ergänze dazu zwei oder drei Teppiche unterschiedlicher Größen, die sich leicht überlagern. Ein schlichter Couchtisch wirkt mit einem Messingtablett, Kerzen und vielleicht ein paar Gläsern im Vintage-Look sofort orientalisch angehaucht, ohne kitschig zu werden.
Schlafzimmer: Rückzugsort wie im Riad
Das Schlafzimmer profitiert besonders von weichen Materialien und gedämpftem Licht. Ein großes Stoff-Headboard, ein Überwurf im Kelim-Stil oder ein weicher Läufer neben dem Bett geben dem Raum Wärme. Statt grellem Deckenlicht eignen sich kleine Wandleuchten, dimmbare Tischlampen und Lichterketten, die ein Gefühl von Geborgenheit erzeugen. Farben wie Beere, Nachtblau oder dunkles Petrol wirken hier beruhigend und zugleich sinnlich.
Balkon oder Terrasse: Kleine Oase im Freien
Auch Außenflächen lassen sich mit wenigen Schritten in eine orientalisch inspirierte Oase verwandeln. Outdoor-Teppiche, wetterfeste Kissen und ein oder zwei farbenfrohe Sonnenschirme sorgen für Urlaubsstimmung. Besonders abends entsteht mit Laternen, Windlichtern und sanfter Beleuchtung jener magische Moment, der an lange Sommernächte im Süden erinnert. So wird aus einem einfachen Balkon ein Ort, an dem du auftanken kannst.
Worauf du beim Kauf von orientalischen Wohnaccessoires achten solltest
Bei allen romantischen Bildern lohnt sich ein bewusster Blick auf Qualität und Herkunft. Viele orientalische Stücke sind traditionell handgefertigt, was sie nicht nur optisch interessanter macht, sondern auch langlebiger. Achte auf natürliche Materialien wie Wolle, Baumwolle, Jute oder Messing, die mit der Zeit eine schöne Patina entwickeln.
Auch Nachhaltigkeit spielt eine wachsende Rolle. Zertifizierte Teppiche, fair produzierte Textilien und langlebige Leuchten sind zwar manchmal eine größere Investition, zahlen sich langfristig aber aus. Gerade Leserinnen und Leser, die sich von stimmungsvollen Einrichtungswelten inspirieren lassen, schätzen Kombinationen aus Stil, Qualität und bewusstem Konsum, die den eigenen vier Wänden über Jahre hinweg Charakter geben.
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