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Am Weltfrauentag feiern wir nicht nur Erreichtes, sondern erinnern uns daran, wie viel noch vor uns liegt. Es geht um Respekt, Handlungsmacht und die noch immer viel zu häufig unsichtbaren Grenzüberschreitungen, die Frauen erfahren.
Wir werfen in dieser Ausgabe auch einen ehrlichen Blick auf die Realität: Frauen erleben täglich Übergriffe, abwertende Kommentare und subtile wie offene Diskriminierung. Genau hier setzte Ende Jänner im Zuge des Monats der Vielfalt der Kurs zur verbalen Selbstverteidigung auf der TriBühne Lehen an.
Er zeigte, dass Mut und klare Worte wirksame Werkzeuge sind, um Respekt einzufordern. Der dazu verliehene Salzburger Shamy-Award für die „gelungenste Diskriminierung“ machte sichtbar, dass diese Grenzverletzungen keine Einzelfälle sind und dass Scham nicht bei den Betroffenen liegen darf. Feminismus beginnt im Kleinen – in klaren Worten, solidarischen Gesten und der täglichen Entscheidung, Diskriminierung nicht hinzunehmen.
Es reicht nicht, über Gleichberechtigung zu reden – wir müssen sie jeden Tag leben.
DIESE UND WEITERE THEMEN KÖNNT IHR IN DIESER AUSGABE NACHLESEN:
Ausgezeichnet daneben

Mit dem Negativpreis „Salzburger Shamy 2026“ und praxisnahen Strategien zur verbalen Selbstverteidigung wurde im Monat der Vielfalt gezeigt, wie Frauen Grenzen setzen und Handlungsmacht zurückgewinnen können.
Wordrap mit Ute Zischinksky

In „Bambi Boss“ macht die Salzburgerin klar: Selbstzweifel sind keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke und Reflexion – selbst bei erfolgreichen Frauen.
Ute Zischinsky schreibt über Female Leadership jenseits klassischer Rollenbilder und Führungsmodelle. Sie richtet sich an Frauen, die gestalten und Verantwortung übernehmen wollen. Wir haben uns mit der Autorin auf ein Gespräch getroffen und uns über Zweifel, Reflexion und Selbstführung unterhalten.
Trendreport

Raffiniert, verspielt und prächtig bunt: Diese Trends dominieren die Laufstege in einer Modesaison, die vor allem von zahlreichen Designer:innen-Debüts bei den Labels geprägt ist.
Redn, wia ma g’wachsen is

A bissl grantig, a bissl g’scheit – echt pinzgauerisch: Mit trockenem Humor, Heimatgefühl und einer Portion Selbstironie hat der Social-Media-Star Steffi Harms ein digitales „Dorfklatsch-Universum“ geschaffen. Warum ihr Dialekt mehr ist als nur Stilmittel – und wieso Hass im Netz kein Normalzustand sein darf.
Eine Reise zu sich selbst

Zwölf Tage in der Natur, vier davon allein und fastend im Wald – ohne Handy, Uhr oder Kontakt zur Außenwelt. Für den Salzburger Gerald Ziegler wurde diese Visionssuche zu einer intensiven Begegnung mit sich selbst.

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Unsere Redakteurin Laura Jenewein ist nach Mauritius gereist und zeigt, warum die Insel mehr als ein Sehnsuchtsort ist. Es ist Anfang Jänner, ich sitze auf der Terrasse und höre dem Rauschen der Palmenblätter zu. Klingt aus Tiroler Sicht eher wie ein sehnlicher Tagtraum, oder? Das Vibrieren meines Handys lässt mich meine Augen wieder öffnen, doch … Continued
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